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Was uns bewegt
Aus unseren „Gesundheitstagen Kusterdingen“ heraus entstanden, haben Gudrun Witte-Borst und ich, Beate Simon, die Gestaltung eines Gemeindetages entworfen, der sich im weitesten Sinne damit befasst, was die Menschen umtreibt, unter Sorge hält und was nach Lösungen ruft.
Das sind durchaus Dinge, die eben auch krank machen können. So sind unsere Themen:
Unser Motto lautet:
WAS UNS BEWEGT UND VERBINDET
Eingerahmt wird unsere Veranstaltung - Der Härtentag - von einem „Individualistenmarkt“, einer lokalen Kultur/MusikInszenierung mit ortsansässigen Künstlern und einer Jugenddisco, zu der auch die Oldies willkommen sind. Namen der teilnehmenden Künstler können dem flyer entnommen werden.
Ziel der Härtentage ist es zu den jeweiligen Themen eine wachsende Gesprächs- und Aktivitätsgruppe zu bilden, die in unser aller Interesse dazu beitragen kann, die anstehenden Herausforderungen in unserer Gesellschaft zu meistern.
Weiterhin sollen zu den genannten Themen Seminare und Filme in losen Abständen organisiert werden, um die interessanten aber zahlreichen Gesichtspunkte zu vertiefen und den anstehenden Veränderungen einen „nachhaltigen“ Nährboden zu liefern.
Der Härtentag
Wie es dazu kam:
Seit über 20 Jahren erlebe ich auf den Härten,
wie sich kleinere Interessensgruppen zu jährlichen Festen treffen.
Die kirchlichen und Vereinsgruppierungen pflegen dies seit mehr
als 100 Jahren. Dann gibt es da die Parteien, die Frauenbewegten,
die Schulfördervereine, Sporttreffs und Nachvolkshochschulfreundesgruppen.
Wo sich der Rest trifft, kennenlernt, bekanntmacht und
gemeinsame Gesichtspunkte erfahren kann, weiß ich nicht.
Vielleicht noch in den ärztlichen Wartezimmern oder beim
Bäcker.
Selbst bei einem Thema, das alle angeht, die Gesundheit, tauchen
im Schnitt beim jährlichen Gesundheitstag 50 Menschen auf.
Andere wichtige Themen, wie unser Geld, die Banken, die Renten
werden offensichtlich nur am Küchentisch besprochen.
Es muß noch andere Wege, außen den alt Bekannten geben,
auf denen sich Menschen treffen können, um einerseits aus
dem gewohnten Spektrum herauszutreten und um andererseits
Menschen zu treffen, mit denen sie Fragen, Interessen und
Neugier an Themen teilen, die den Menschen täglich umtreiben.
Hinter manch einer Haustür wohnt ein Tausendsassa oder ein
Weiser,eine Weise, die was zu sagen hätten.
Da nun auch die Gesundheit mit dem „Sich Aufgehoben Fühlen“
in der Gemeinschaft zu tun hat, haben Gudrun Witte-Borst und ich
beschlossen,die neuen Wege von uns in dieser Gemeinde
zueinander geistig vorzubereiten, und ihnen einen zentralen
Knotenpunkt oder eine Kreuzung zu organisieren.
Wir wünschen uns, daß Viele diese Wege gehen.
Seit 10 Monaten haben wir in der gesamten Gemeinde die Fühler
ausgestreckt und sie zum Härtentag, in diesem Fall zu den
Härtentagen gemacht, die jetzt vom 22.-24. Oktober stattfinden.
Beate Simon im September 2010
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