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Pressemitteilungen
PRESSEMITTEILUNG VOM 16.8.2010
Guten Tag erstmal.
Schon jetzt möchte ich Ihnen unseren
HÄRTENTAG ans Herz legen und somit Ihr Interesse
gegebenenfalls entfachen.
Aus unseren „Gesundheitstagen Kusterdingen“
heraus entstanden, haben Gudrun Witte-Borst und
ich, Beate Simon, die Gestaltung eines
Gemeindetages entworfen, der sich im weitesten
Sinne damit befaßt, was die Menschen umtreibt,
unter Sorge hält und was nach Lösungen ruft.
Das sind durchaus Dinge, die eben auch krank
machen können.
So sind unsere Themen:
- Die Zukunft unserer Kinder, die Kinder unsere
Zukunft.
- Aus Erfahrung jung: der Reichtum der dritten
Lebenshälfte.
- Anders wirtschaften: Veränderung fängt im Kopf an
Unser Motto lautet:
WAS UNS BEWEGT UND VERBINDET
Eingerahmt wird unsere Veranstaltung von einem
„Individualistenmarkt“, einer lokalen Kultur/MusikInszenierung
mit ortsansässigen Künstlern und einer
Jugenddisco, zu der auch die Oldies willkommen
sind.Namen der teilnehmenden Künstler können dem
flyer entnommen werden.
Thema 1
Die antiautoritäre Erziehung, unstabile
Familienbande, Informations-und Actionschwemme,
sowie emotionale Ausuferungen stellen Eltern,
Lehrer und Ausbilder vor Herausforderungen, deren
ursächliche Handhabung angeraten scheint.
Dazu spricht und informiert am Sonntag aus der
JESPER JUUL SCHULE (er selbst nennt sich
Inspirationengeber) Axel Conrad aus Aspach
(www.familienentwicklung.eu)
Thema 2
Menschen in der 3. Lebenshälfte erfahren
zunehmend Hilfs-oder Ratlosigkeit.
Der Reichtum der Erfahrung hat keinen Stellenwert.
Betreutes Wohnen oder Pflegeheime scheinen teure
Aussichten zu sein, die sich Mensch sicher nicht als
Lebensziel vorgenommen hat.
Wie können wir hier auf den Härten dafür sorgen,
daß die 3. Lebenshälfte eines Menschen den Wert
beigemessen bekommt, die sie hat?
*Wissen, Erfahrung und Weisheit weitergeben.
*Bewahrung einer angemessenen und vor allem
selbstbestimmten Eigenständigkeit.
Gudrun Witte-Borst wird mit allen workshopTeilnehmern
spielerisch und kreativ an diese Fragen
herangehen.
Thema 3
Die Abhängigkeit von globalen Wirtschaftsinteressen
zeigt immer mehr, daß das Volk eben nicht mal
mehr über seine politischen Vertreter Einfluß auf ein
Recht nach eigener Existenzbestimmung zu haben
scheint.
Mitspracherechte werden immer undurchschaubarer
und somit logischerweise unwirksam.
Durch vom Euro abgekoppelter Leistungsaustausch,
sei es durch Zeittausch, oder, wie in vielen Regionen
der Welt, durch Alternativwährungen, können der
Abhängigkeit von den Wirtschaftsbossen,
überlebenstüchtige, selbstgewählte Alternativen
beigesellt werden.
Graeme Nicholson vom Tauschring „Härtennetzwerk“
und Konrad Benze von der Tübinger Gruppe
„Global Marshall Plan“ geben dazu Gedankenanstöße
und Berichte und möchten motivieren mitzudenken
und mitzuhandeln.
Allen drei Seminaren wird eine Gesprächsrunde
angeschlossen, zu denen alle Besucher mit ihrer
regen Teilnahme eingeladen sind.
Ziel der Härtentage ist es zu den jeweiligen Themen
eine wachsende Gesprächs- und Aktivitätsgruppe zu
bilden, die in unser aller Interesse dazu beitragen
kann, die anstehenden Herausforderungen in
unserer Gesellschaft zu meistern.
Weiterhin sollen zu den genannten Themen
Seminare und Filme in losen Abständen organisiert
werden, um die interessanten aber zahlreichen
Gesichtspunkte zu vertiefen und den anstehenden
Veränderungen einen „nachhaltigen“ Nährboden zu
liefern.
Für den Härtentag: Beate Simon
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